Finanzinformationen Orgel_Grau_600_blau_klein

Finanzierung der Orgelrestauration erfolgreich abgeschlossen.

Hierzu können wir Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass vor, während und insbesondere nach der Orgelweihe eine Vielzahl großzügiger Spenden von Privatpersonen, Firmen aus Neuhausen und der Region, sowie die Spende der Bürgerlichen Gemeinde Neuhausen in Höhe von 20.000,- € eingegangen ist. Zusammen mit den Haushaltsmitteln der Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus haben wir Kostendeckung erreicht. Dank all dieser Maßnahmen ist die Finanzierung der Gesamtkosten in Höhe von

725.000,- €

für die Restauration der Eberhard Friedrich Walcker Orgel, der Hieronymus Spiegel Orgel und aller notwendiger Baumaßnahmen abgeschlossen.

Eine stolze Summe! Auf diese Leistung können wir miteinander stolz sein!

Dies ist ein schönes Weihnachtsgeschenk an unsere Mitglieder.

BlumenstraussWir bedanken uns daher ganz herzlich beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern für die großzügigen Zuwendungen. Dieser beachtliche Betrag konnte des Weiteren neben den Spenden der erwähnten öffentlichen Einrichtungen nur durch die vielen Aktionen und Spenden von Einzelpersonen, Vereinigungen und Vereinen zustande kommen. Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern, Organisationen, Vereinen, Helferinnen und Helfern, die zur Erreichung dieser Summe beigetragen haben von Herzen!

Die finanzielle Seite ist sicherlich die eine wichtige Seite der Medaille. Die andere nicht weniger wichtige Seite ist aber die ideelle Unterstützung, die insbesondere Sie als unser Mitglied unserem Orgelprojekt haben angedeihen lassen! Aus der Geschichte wissen wir, dass nur Ideen und der Glaube Berge versetzen und das vermeintlich Unerreichbare erreichbar machen können.  So war das auch in unserem Falle. Wenn wir zurückblickend das Projekt überdenken, so war genau Ihre ideelle Unterstützung die ausschlaggebende Basis zur Erhaltung eines einmaligen Instrumentes, das nach abgeschlossener Restaurierung einen einzigartigen Klang und bereits jetzt eine große internationale Bedeutung erlangt hat.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann und Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, Weihnachten 2005

Finanzinformationen über Kosten und Spendenstand der Orgelrestaurierung

Der Auftrag zur Restaurierung der wertvollen Eberhard Friedrich Walcker-Orgel von 1854 in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus Neuhausen wurde an die Orgelwerkstätte Hermann Eule Orgelbau in Bautzen/Sachsen vergeben. Dies entschied am 24. Juni 2002 der Kirchengemeinderat. Mit dieser Entscheidung geht ein fast zweijähriger, ausgiebiger und schwieriger Prozess der Meinungsbildung in Zusammenarbeit mit der eigens eingesetzten Orgelkommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu Ende.

Besonders freut uns, dass die Gemeinde Neuhausen auf den Fildern das Projekt mit Spenden in Höhe von insgesamt 71.129,- € unterstützt hat. Damit wird die Bedeutung des Instrumentes und seiner Erhaltung auch seitens einer breiten Bevölkerung dokumentiert.

Spendenstand Juli 200502

Entwicklung des Spendenstandes und der Spendenbereitschaft:

Auf diesem Chart sind die monatlichen Spendenstände (in grün) sowie die Veränderung (in rot) von Monat zu Monat (Differenz) dargestellt. Die leicht zackigen Kurven mit den roten bzw blauen Markern repräsentieren die tatsächlichen Werte. Man erkennt, dass die Spendenkurve sich der 350.000,- € - Marke nähert. Dies ist sehr erfreulich. Die scharfe Sprung in der Spendenkurve und die Spitze in der Veränderung im Dezember 2001 wird hauptsächlich durch die Spende der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern erzeugt. Die glatten Kurven ergeben sich wenn man ein Polynom über die einzelnen Punkte ansetzt. Man erkennt an der Kurve der Spendenentwicklung, dass sie nicht linear weiterläuft, sondern deutlich nach unten abfällt. Gleiches trifft für der Spendenbereitschaft zu: sie ist eine Rechtskurve. Sie hat also eine negative Tendenz. Um diesen Effekt deutlicher zu machen blenden wir einfach die Spendenstände aus. Dies ist im nächsten Chart dargestellt, der Spendenbereitschaft.

Entwicklung der Spendenbereitschaft:

Auf diesem Chart ist die monatliche Veränderung (Differenz) dargestellt. Die leicht zackige Kurve repräsentiert die tatsächlichen Werte. Die scharfe Spitze im Dezember 2001 wird hauptsächlich durch die Spende der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern erzeugt. Die glatte Kurve ergibt sich wenn man ein Polynom über die einzelnen Punkte ansetzt. Man erkennt dadurch deutlich, daß wir eine Rechtskurve haben, d.h. daß die Spendenbereitschaft seit Oktober 2001 wieder abgenommen hat. Darüberhinaus wird sichtbar, dass die Spendenbereitschaft in den negativen Bereich (minus) zeigt. Eine noch feinere Auflösung erhalten wir, wenn wir uns die Ableitung der Spendenbereitschaft nach der Zeit betrachten. Dies ist im nächsten Chart dargestellt, dem Trend.

Entwicklung des Spenden-Trends:

Auf diesem Chart ist die monatliche Veränderung der Veränderung (Differenz der Differenz) dargestellt. Die leicht zackige Kurve repräsentiert wiederum die tatsächlichen Werte. Die scharfe Spitze im Dezember 2001 wird genau wie beim vorhergehenden Chart hauptsächlich durch die Spende der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern erzeugt. Die glatte rote Kurve ergibt sich wenn man ein Polynom über die einzelnen Punkte legt. Hier erkennt man ganz deutlich, daß der Spenden-Trend seit etwa Dezember 2001 gegen Null (d.h. die Null-Linie) geht. Wir können daraus die Erkenntnis ableiten, vermehrt auf potentielle Spender zuzugehen um die Spendenbereitschaft wieder zu erhöhen und den Spenden-Trend in den positiven Bereich zurückzuführen.

Dieses ist in den folgenden Charts dargestellt, bei denen die Spendenzusagen berücksichtigt ist.

Entwicklung des Spendenstandes und der Spendenbereitschaft mit Spendenzusagen:

Auf diesem Chart sind wie oben die monatlichen Spendenstände (in grün) sowie die Veränderung (in rot) von Monat zu Monat (Differenz) dargestellt. Im Dezember 2003 konnten wir die gute Nachricht von Spendenzusagen des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg sowie der Denkmalstiftung Baden-Württemberg in Höhe von insgesamt 125.000,- Euro entgegennehmen.  Man erkennt auf diesem Chart mit den Spendenzusagen, dass sich die Spendenkurve sich der 500.000,- € - Marke nähert. Dies ist sehr erfreulich. Die scharfen Sprünge in der Spendenkurve und die Spitze in der Veränderung im Dezember 2001 und Dezember 2003 werden hauptsächlich durch die Spende der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern sowie der erwähnten Spendenzusagen erzeugt.  Man erkennt an der Kurve der Spendenentwicklung, dass sie sich nicht weiter unten abfällt, sondern nahezu linear weiterläuft. Gleiches trifft für der Spendenbereitschaft zu: sie ist eine Rechtskurve. Sie hat also eine nicht mehr ganz so negative Tendenz. Um diesen Effekt deutlicher zu machen blenden wir einfach die Spendenstände aus. Dies ist im nächsten Chart dargestellt, der Spendenbereitschaft.

Spendenkonten:

Spendenbescheinigungen zur Vorlage bei Ihrem Finanzamt werden von der Kirchenpflege St Petrus und Paulus ausgestellt.

Was die Orgel damals im Jahre 1854 kostete .......

Abschrift der Rechnung für die Orgel der Pfarrkirche St.Petrus und Paulus Neuhausen auf den Fildern vom  7.März 1854 , geschrieben von E.F.Walcker -
übertragen von Ewald Heck und Markus Grohmann 2002


Neuhausen

Rechnung

über die Anfertigung u.Aufstellung einer neuen Kirchenorgel von 32 klingenden Registern in der Pfarrkirche dasselbst.

1. Wurde das ganze Werk genau nach den Bestimmungen des Vertrages vom 26.März   1851 ausgeführt und an Ort und Stelle aufgestellt wonach dem Unterzeichneten im   Wege des Akkords zuerkannt wurden...                                                                                                          4.500,- Gulden

2. Ist dem Cornett während der Ausführung der Disposition noch ein weiterer Chor
2 Fuß, zu verhältnissmäßiger Verstärkung u.Vergrößerung beigefügt worden, was um  so nothwendiger war, als der ganze innere Raum des Tempels nach seiner wirklichen Ausführung einen bey weitem größeren Cubus darbot, als er nach dem blosen Kirchbauplan beurteilt werden konnte u. weswegen aus ebendemselben Grund jedem   einzelnen Manualregister nicht nur die möglichst stärkste Intonation beigelegt, sondernauch den Pedalregistern ein eigener vollkommen 36° starker Wind gegeben worden ist. Demgemäß mußte auch das genannte Cornett im Diskant des 2.Manuals mit einem dem 8´Tone gleichlaufenden Chor versehen, u. so dem richtigen Baßverhältnis angemessen verstärkt werden, weshalb ich mir für 36 Zinnpfeifen, Vergrößerung der Windlade und des Pfeifenstocks u. Einrastrierung der Pfeifen eine kleine Nachrechnung zu machen erlaube mit einem Betrage von....
30,-Gulden

 

3. Wurde in Folge der im Durchschnitt viel stärker intonierten Register u. namentlich der Mixtur im Hauptmanual die Quinte 2 2/3´durch einen extra Zug zu dirigieren gerichtet, wodurch eine weitere Abstufung der Tonstärke bewerkstelligt u. so der grelle Uebergang zum vollen Werk gemäßigt wird. Diese weitere Einrichtung im   Regierwerk u.in der Windlad betr. nur...                                                                      22,-Gulden

 

4. Zu sicherer Versendung der sämtlichen Orgelteile wurde dieselbe in meinen eigens hierfür gebauten Transportwägen verpakt, so daß der große Wagen mit etwa 180 % einmal u. der kleine Wagen mit je 40% 2mal den Weg zu machen hatte. Wagenmiethe auf 3 Tage für den großen Wagen pr.Tag 4 Gulden                                         12,-Gulden

 

5. Für den Hintransport der Physharmonika        4,30 Gulden

 

6. Für Wiederherstellung dessen was durch den Gebrauch u. namentlich die Feuchtigkeit an denselben schadhaft geworden ist 6,-Gulden

 

7. Vertragsmäßige Zinsenvergütung aus           1.500,- Gulden 

auf 8 Monate mit 5 %                                                        50,-Gulden

                                                                __________________

                                                                      4.636,30 Gulden

 

Ludwigsburg. 7. Merz 1854

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