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Einladung zum Silvesterkonzert  2011

Wir laden Sie herzlich zu unserem mittlerweile bereits zur Tradition gewordenen „Festlichen Silvesterkonzert“ ein. Es musizieren das Ludwigsburger BlechbläserQuintett mit dem Ludwigsburger Bezirkskantor Martin Kaleschke an der Orgel und  Prof. Klaus Dreher am Schlagzeug. Mit diesem Konzert wird  am Samstag den 31. Dezember um 16:00 Uhr unser Konzertjahr 2011 zu Ende gehen.

Ludwigsburger BlechbläserQuintett mit dem Ludwigsburger Bezirkskantor Martin Kaleschke an der Orgel1984 gründete sich »Das Ludwigsburger BlechbläserQuintett.« aus Studenten und angehenden Orchestermusikern der Musikhochschulen Stuttgart und Mannheim. Die Konzeption war, Blechbläserkammermusik auf hohem Niveau in Konzertsälen, Schlössern, im Freien, in Kirchen und Schulen und bei anderen möglichen Gelegenheiten bekannt zu machen. Dabei sollten auch unkonventionelle Programme, Arrangements und Auftrittsformen- vor allem auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Gruppen entwickelt werden. Dies ist dem Quintett, wie die zahlreichen nationalen und internationalen Kritiken dokumentieren, gelungen. Konzerte und Reisen führten die Musiker durch die gesamte BRD, in die damalige DDR, nach Italien, Frankreich, Israel, Saudi-Arabien, Österreich, Russland, Kroatien, Hongkong, in die USA, Italien. Tschechien, Portugal und nach Namibia. Über 1200 Auftritte hat das Ensemble in seinem über zwanzigjährigen Bestehen gestaltet und ist dabei seiner ursprünglichen Konzeption treu geblieben, obwohl in der Zwischenzeit alle Musiker in anerkannten Positionen des Musiklebens stehen. Einladungen zu renommierten Musik-Festivals, fünfzehn eigene CD-Einspielungen, Fernsehauftritte und diverse Rundfunksendungen u.a. im ZDF, Hessischen Rundfunk, DeutschlandRadio und dem SWR unterstreichen den überregionalen Namen, den das Quintett sich erspielt hat. Im Jubiläumsjahr 2004 führte das LBQ Konzertreisen u.a. in die USA und nach Indien durch und mit “...auf Flügeln des Gesangs...” stand eine weitere CD-Einspielung  auf dem Programm. 2005 unternahm das LBQ eine viertägige Konzertreise nach Tschechien und trat im September im Rahmen des intern. Festivals “Via Claudia Aurelia” mit Konzerten in Verona und im Markusdom in Venedig auf. Drei weitere CD-Projekte wurden im Jahr 2006 abgeschlossen, darunter eine weitere Ersteinspielung mit Mussorgskis “Bilder einer Ausstellung”, die Märchenvertonung “Hänsel und Gretel” nach Humperdinck und eine neue Aufnahme “Die schönsten deutschen Volkslieder” mit dem “MontanaraChor”. Nach Konzertreisen nach Tschechien, Nord-Italien und Portugal begann das LBQ 2009 sein fünfundzwanzigjähriges Bestehen mit einer Reihe von Festkonzerten.

Zum Konzert in Neuhausen: es werden festliche Werke für Trompeten, Horn, Posaune und Tuba u.a. von Bach, Händel und Elgar erklingen. Zu Gast ist bei diesem Konzert der „Stammorganist“ des Ludwigsburger BlechbläserQuintetts Martin Kaleschke, Organist und Bezirkskantor an der Ludwigsburger Stadtkirche und Dozent für Orgelspiel an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen.

Eintrittskarten für 12,- € und 10,- € ermäßigt können Sie an den Vorverkaufsstellen:

  • Bücher & Co., Esslinger Straße 1 in Neuhausen
  • Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 in Neuhausen, sowie
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen
  • Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen
  • oder der Abendkasse erwerben.

Ferner erhalten Sie bei diesem Konzert die Konzertvorschau-Flyer für 2012!

Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen!

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 26. Dezember 2011

Einladung zum Konzert für 4 Posaunen und Orgel

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel  Konzerte“ in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern ein. Es wird am Sonntag, den 16. Oktober um 19:00 Uhr stattfinden.

Ausführende:  OPUS4, die vier Posaunisten des Leipziger Gewandhausorchesters und Denny Wilke an der Walcker-Orgel.

http://www.posaunenquartett-opus4.com/website/home.html

Bereits im Jahre 2007 waren OPUS4 mit dem Gewandhausorganisten Michael Schönheit im Rahmen unserer Konzertreihe in Neuhausen zu hören und unser Publikum begeistern.

http://www.walcker-orgel-neuhausen-filder.de/Archiv/Archiv_ab_Juli_2007/archiv_ab_juli_2007.html#KonzertankuendigungmitOPUS4

Wieder erwartet uns ein interessantes Konzert und wir laden Sie schon heute sehr herzlich dazu ein.

Einige Erläuterungen

Das Posaunenquartett OPUS 4 mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu LeipzigDas Posaunenquartett OPUS 4 mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig wurde 1994 gegründet. Heute besteht das Ensemble aus Mitbegründer Jörg Richter und Dirk Lehmann, Gewandhausorchester zu Leipzig, sowie Stephan Meiner und Honza Gimaletdinow, welche freischaffende Musiker sind. Das Posaunenquartett OPUS 4 feierte 2004 sein 10-jähriges Jubiläum mit seiner ersten CD „Von Bach bis Broadway“. 2005 wurde die CD „Weihnachten mit Opus 4“ mit Chor und Mezzosopran Anne-Marie Seager produziert, die beim MDR zur „FIGARO-CD der Woche“ ernannt wurde.

Das umfangreiche Repertoire des Ensembles umfasst Bläsermusik aus fünf Jahrhunderten. Neben originalen Kompositionen aus Renaissance und Barock stehen auch bearbeitete Werke sowie Ur- und Erstaufführungen von Kompositionen, die speziell für dieses Ensemble geschrieben wurden, auf dem Programm.

Wie auch die Wiener und Berliner Philharmoniker spielen die Posaunisten auf deutschen Instrumenten (Kruspe-Posaunen) und geben damit dem Posaunensatz einen typischen, homogenen weichen Klang, der sich von den heute in aller Regel „amerikanisierten“ Blechbläsergruppen der Orchester deutlich unterscheidet.

Zahlreiche Konzerte im Inland und in Europa zeugen von der Aktivität des Posaunenquartetts OPUS 4.

Im Konzert in Neuhausen erklingt ein sehr vielseitiges Programm. Eröffnet wird der Abend mit Musik aus der Renaissance von Monteverdi, Josquin de Pres, Thomas Selle und Hans Leo Hassler, gespielt auf entsprechenden Renaissance-Posaunen.

Im mittleren Teil des Konzertes erklingt Musik italienischer Meister um 1600 für Orgel und Posaunen, u.a. von Giovanni Gabrieli und Biagio Marini. In einem romantischen Block spielen die Musiker Werke Anton Bruckner (u.a. Ave Maria, bearb. für Bläser).

Auf der E.F.Walcker-Orgel spielt Denny Wilke Werke von Franz Liszt und J.S.Bach. Der junge Interpret stammt aus Leipzig und hat dort, sowie in Nürnberg und Rotterdam Musik und Orgel studiert.

Den Schlusspunkt aber setzen Original-Kompositionen für 4 Posaunen des 1920 geborenen Komponisten Bernhard Krol, der hier in Ostfildern lebt. Krol hat das Ensemble OPUS 4 bei deren letztem Konzert 2007 in Neuhausen kennengelernt. Seitdem verbindet die Musiker regelmäßige Zusammenarbeit. Der heute 91-jährige Bernhard Krol beabsichtigt beim Konzert anwesend zu sein, was der Veranstaltung eine ganz besondere Note verleihen würde. Aufgeführt wird durch OPUS 4 sein „Leipziger Intermezzo Opus 183“.

Eintrittskarten können Sie zum Preis von 12,- €, ermäßigt 10,- € an den Vorverkaufsstellen:

  • Bücher & Co., Esslinger Straße 1 in Neuhausen
  • Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 in Neuhausen, sowie
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen
  • Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen
  • oder der Abendkasse erwerben.

Künstlerische Leitung/Kontakt: 
KMD Markus Grohmann, 
Kirchenmusikbüro, Klosterstraße 6
Tel. (07158) 94 74 56
Fax (07158) 95 20 20

Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen!

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 12. September 2011

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Beachtliche Klangpracht

NEUHAUSEN: Kirchenchor von St. Petrus und Paulus führt Werke des fast vergessenen Nikolaus Betscher auf

Unterstützt von der Sinfonietta Tübingen singt der Kirchenchor im Filderdom Werke von Nikolaus Betscher, der vor 200 Jahren gestorben ist.

Artikel vom 05.07. 2011

VON RAINER KELLMAYER

Unterstützt von der Sinfonietta Tübingen singt der Kirchenchor im Filderdom Werke von Nikolaus Betscher, der vor 200 Jahren gestorben ist.Nikolaus Betscher ist nur Insidern der Musikszene ein Begriff. Der letzte Abt der ehemaligen Prämonstratenser-Reichsabtei im oberschwäbischen Rot an der Rot hatte sich über sein geistliches Amt hinaus der Kirchenmusik verschrieben. Doch mit der Säkularisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts gerieten auch seine Werke in Vergessenheit. Eine Renaissance erlebte sie erst vor wenigen Jahren durch einen eigens in Biberach gegründeten Verein, der in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen Betschers Oeuvre zu neuem Leben erweckte.

Es ist der Verdienst von Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, dass der Komponist Betscher auch in unserer Region wieder wahrgenommen wird: Anlässlich dessen 200. Todestages setzte er dessen Magnificat D-Dur und die Missa brevis g-Moll aufs Programm des Konzertes zum 70-jährigen Bestehen des Neuhäuser Kirchenchores St. Peter und Paul.

Festlich und mit hellem Klang eröffnete der Chor im Filderdom das Magnificat, von Trompetenschall und Streicherschar der Sinfonietta Tübingen bestens unterstützt. Constanze Seitz zeichnete mit strahlendem Organ die geschmeidigen Melodielinien der Sopranarie nach und im „Gloria Patri" fand der Chor zu Geschlossenheit und beachtlicher Klangpracht.

Es zeigte sich, dass Betscher stilistisch seinen Platz in der Nachbarschaft von Haydn und Mozart hat, diese Größen jedoch in puncto Genialität nicht entfernt erreicht. Zwar arbeitet Betscher satztechnisch korrekt, bringt manchen schönen melodischen Gedanken ein, versucht gar über chromatische und harmonische Modulationen einen eigenen Stil zu finden – insgesamt bleibt die Tonsprache aber eher schlicht. Dieser Eindruck verstärkte sich noch bei der Missa brevis. Als Pluspunkt blieb die solide Chorleistung, die eine gute stimmliche Schulung durch Grohmann offenbarte. Die einzelnen Chorgruppen kommunizierten aufmerksam miteinander, die musikalischen Abläufe waren gut koordiniert und auch intonatorisch wurde über weite Strecken sauber gesungen.

Die Vokalsolisten Constanze Seitz (Sopran), Adelheid Krohn-Grimberghe (Alt), Tobias Wall (Tenor) und Aislan Weinmann (Bass) wirkten bei den Ensembles homogen, in den solistischen Partien konnten je-doch die beiden Frauenstimmen klarer punkten.

Brillantes Orgelspiel

Bezirkskantor Johannes Mayr spielte auf der Walcker-Orgel Instrumentale Akzente setzte Bezirkskantor Johannes Mayr. Zunächst spielte er auf der Walcker-Orgel Werke von Justin Heinrich Knecht und Nikolaus Betscher, dann wechselte er in den Altarraum zur Truhenorgel. Dieses kostbare Instrument der Firma Link wurde im vergangenen Jahr für die Liebfrauenkapelle Neuhausen angeschafft, konzertant erklang sie jetzt erstmals in der Pfarrkirche mit Georg Friedrich Händels Orgelkonzert Nr. 4 F-Dur. Von der Sinfonietta Tübingen unter Grohmanns straffem Dirigat gut sekundiert, versuchte Mayr die beiden langsamen Sätze durch eine gedecktere Registrierung von den Allegro-Ecksätzen abzusetzen. Da die Truhenorgel nur über fünf Register verfügt, waren der Gestaltung in der Farbgebung natürlich enge Grenzen gesetzt. Dieses Manko machte Mayr durch seine manuellen Fähigkeiten wieder wett: Man hörte brillantes Orgelspiel, technisch beherrscht und von absoluter Transparenz.

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Einladung zum Jubiläumskonzert 70 Jahre Chor St. Peter und Paul

Für Chor, Orgel und Orchester am Sonntag, den 3. Juli 2011 um 19:00 Uhr

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel  Konzerte“ in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern ein. Es wird am Sonntag, den 03. Juli um 19:00 Uhr stattfinden.

Abt Nikolaus Betscher aus Rot an der RotDer Komponist Nikolaus Betscher wurde am 31. Oktober 1745  als einziger Sohn des begüterten Landwirts Matthias Betscher auf dem Hof Sankt Johann Baptist in Berkheim an der Iller geboren und am 1. November auf den Namen Leonardus Wolfgangus getauft. Leonard wurde als Kind in die Klosterschule Rot an der Rot aufgenommen und erhielt dort seine erste Ausbildung. Am 11. November 1765 legte er dort die Ordensgelübde ab und nahm den Klosternamen Nikolaus an. Am 23. September 1769 wurde er zum Priester geweiht. In den nächsten 10 Jahren durchlief Nikolaus Betscher mehrere klösterliche Ämter und war von 1779 bis 1781 Pfarrer in Haslach.  Nach dem Tod seines Vorgängers wurde Nikolaus Betscher am 3. November 1789 zum Abt der Reichsabtei Rot gewählt und feierlich in sein Amt eingesetzt.

Zur Amtseinführung stifteten Betschers Eltern der Abtei 2000 Gulden, um die lang geplante Fertigstellung der Orgel auf der Westempore durch Johann Nepomuk Holzhey zu ermöglichen. 1792 konnte das Instrument seiner Bestimmung übergeben werden; Betschers Wappen ist am Prospekt der Orgel angebracht.

Auf Grund der Auflösung des Mutterklosters Prémontré im Zuge der Französischen Revolution wurde Nikolaus Betscher 1795 mit dem Generalvikariat der deutschen Ordensprovinz des Prämonstratenserordens betraut, womit auch die Funktion des prämonstratensischen Generalabtes verbunden war.

Im Zuge der Säkularisation nahm Graf Ludwig von Wartenberg die ehemalige Reichsabtei Rot an der Rot am 1. März 1803 in Besitz. Betscher musste seine Unterschrift unter das Enteignungsdokument seiner Abtei setzen. So wirkte sich die große napoleonische Weltpolitik und die Veränderungen, die die Aufklärung brachte, bis hinunter in die kleinsten oberschwäbischen geistlichen Territorien aus. Abt Betscher durfte jedoch bis zu seinem Tode im November 1811 in den Konventsgebäuden wohnen.

Ebenso wie der ältere Komponist Josef Haydn und seinem eigenen Umfeld gemäß widmete sich Nikolaus Betscher vornehmlich der Kirchenmusik. Viele seiner liturgischen Kompositionen sind überliefert und belegen, dass für Betscher die Musik nicht Selbstzweck war, sondern stets dem Gotteslob diente. Neben den großen lateinischen Texten, die Nikolaus Betscher in Messen, Vespern, Requiems und anderen Gattungen vertonte, ist ebenso deutsche Kirchenmusik von ihm überliefert. Seine Kompositionen sind im musikalischen Bereich der Vorklassik anzusiedeln. Die nachgewiesene Freundschaft zu Michael Haydn, dem jüngeren Bruder Joseph Haydns, der sich auf dem Gebiet der Kirchenmusik einen Namen machte, ist herauszuhören.

Im Konzert zum 70-jährigen Chorjubiläum des Chores St. Peter und Paul Neuhausen am 3. Juli 2011 erklingt Betschers „Messe g-moll“ für 4-st. Chor, 4 Soli, Orchester und Orgel. Eröffnet wird der Abend aber mit dessen sprühendem „Magnificat D-Dur“ für Chor, Orchester und einem äußerst koloraturreichen Sopran-Solo. Dazwischen erklingen auf der Walcker-Orgel Werke von Justinus Heinrich Knecht (Biberach) und ein Rondo für Orgel, wiederum von Betscher. Aber auch einen Exkurs in die strengere Barockmusik bietet das Konzert: Es erklingt auf der 2010 angeschafften Truhenorgel von Fa. Link zusammen mit dem Streichorchester das Orgelkonzert F-Dur von G. F. Händel. Das kleine Instrument wurde durch Einnahmen und Spenden des Orgelförderkreises Neuhausen angeschafft und soll neben seinem Wirkungsort – nämlich der Liebfrauenkapelle Neuhausen- nun auch in der Pfarrkirche den Hörern vorgestellt werden.

Die Ausführenden sind:

Chor St. Peter und Paul, Neuhausen  - Orchester Sinfonietta Tübingen
Constanze Seitz, Sopran - Adelheid Krohn-Grimberghe, Alt
Tobias Wall, Tenor - Aislan Weinmann, Bass
Johannes Mayr, Orgel - Gesamtleitung: KMD Markus Grohmann 

Eintrittskarten um 15 Euro im Hauptschiff, 12 Euro im Seitenschiff, bzw. 12,- Euro ermäßigt  im Hauptschiff und 10 Euro im Seitenschiff, können Sie an den Vorverkaufsstellen:

  • Bücher & Co., Esslinger Straße 1 in Neuhausen
  • Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 in Neuhausen, sowie
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen
  • Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen
  • oder der Tageskasse erwerben.

Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen!

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 11. Juni 2011

Festliche Musik für Trompete und Orgel

Einladung zur Matinee am Muttertag für Trompete und Orgel um 11:00 Uhr

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel  Konzerte“ in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern ein. Es wird am Sonntag, den 08. Mai um 11:00 Uhr stattfinden.

Ausführende: Marc Bühler, Trompete, und Timo Handschuh, Orgel.

Eintrittskarten um 10 Euro bzw. 8,- Euro ermäßigt, können Sie an den Vorverkaufsstellen:

  • Bücher & Co., Esslinger Straße 1 in Neuhausen
  • Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 in Neuhausen, sowie
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen
  • Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen
  • oder der Tageskasse erwerben.

WEB-Foto-Buehler-Handschuh-Marc Bühler wurde 1976 in Bretten geboren. Er studierte Trompete an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Wolfgang Bauer und besuchte Meister-kurse bei German Brass und Prof. Hannes Läubin. Marc Bühler ist freiberuflicher Trompetensolist und konzertiert rege im In- und Ausland. Er tritt als Gastsolist in verschiedenen Orchesterformationen und Kammermusikbesetzungen in Erscheinung. Konzertreisen führten ihn durch Norwegen, Finnland, Ungarn und Österreich. Außerdem wirkte er bereits bei vielen CD- und Rundfunkaufnahmen mit.

Seit Oktober 2006 ist Marc Bühler Dozent an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe in den Fächern Trompete und Bläserkammermusik. 2009 erfolgte die Aufnahme in „Das große Buch der Trompete Band 2“ des international renommierten SCHOTT- Musikverlages.

Timo Handschuh wurde 1975 in Lahr / Schwarzwald geboren und studierte Orgel (A-Examen), Kirchenmusik und Dirigieren an den Musikhochschulen Stuttgart und Freiburg. Großen Einfluss auf seine Kunst der Orgelimprovisation und Komposition nahmen Meisterkurse und zahlreiche Besuche bei den Organisten von Notre-Dame in Paris. Timo Handschuh ist seit der Spielzeit 2002 Mitglied der Staatsoper Stuttgart, wo er zunächst als Assistent des Chordirektors und Solorepetitor arbeitete. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er Assistent des Generalmusikdirektors und Kapellmeister. In dieser Spielzeit dirigiert er u.a. Verdis „Aida“, Johann Strauß' „Fledermaus“, „Der Freischütz“ von Weber sowie Wagners „Fliegender Holländer“. Ab September 2011 wird Timo Handschuh Generalmusikdirektor am Theater Ulm.

In Neuhausen erklingen in der Matinee überwiegend festliche Werke der Barockzeit von Händel, Scarlatti und Purcell für Orgel und Trompete. Aber auch modernere Klänge des bekannten französischen Komponisten Gabriel Fauré stehen auf dem Programm. Timo Handschuh wird zudem einige  kürzere Orgelwerke von Brahms, Schumann und Hindemith zu Gehör bringen. Und für Ihre Planung am Muttertag diese Information:  Das Konzert wird etwa eine Stunde dauern.

Über Ihren Konzertbesuch am Muttertag würden wir uns sehr freuen!

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 17. April 2011

Einladung zum Orgelkonzert mit Prof. Janos Pálúr am Sonntag, den 3. April 2011

Unsere Konzertreihe werden wir am Sonntag, den 3. April 2011 um 19 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Neuhausen mit einem Orgelkonzert eröffnen. Prof. Janos Pálúr aus Budapest, Ungarn, wird Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Dupré und Duruflé, sowie eigene Improvisationen zu Gehör bringen.

Prof. Janos Palur aus BudapestProf. Pálúr lehrt an der Franz-Liszt Akademie in Budapest und ist Preisträger des “Grand Prix d’Interpretation de la Ville de Paris”.

Ein interessantes Konzert erwartet uns und wir laden Sie schon heute sehr herzlich dazu ein.

Eintrittskarten können Sie zum Preis von 10,- €, ermäßigt 8,- €, an den Vorverkaufsstellen:

  • Bücher & Co., Esslinger Straße 1 in Neuhausen
  • Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 in Neuhausen, sowie
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen
  • Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen
  • oder der Abendkasse erwerben.

Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen!

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 2. Januar 2011

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Pendler zwischen strenger und freier Form

NEUHAUSEN: Silvesterkonzert in der katholischen Kirche St. Petrus und Paulus Das Ludwigsburger Trompetenensemble mit Klaus Ulrich Dann, Hubertus von Stackelberg, Martin Schmelcher und Claus Stötter

 „Trompetissimo“ im Filderdom, der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Neuhausen.

 Von Markus Dippold

Mit einer spannenden Mischung aus barocker Festlichkeit und jazzig aufbereiteten Spirituals wurde in der katholischen Kirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen das alte Jahr verabschiedet. Im Silvesterkonzert auf den Fildern ging man in diesem Jahr durchaus neue, aber gelungene Wege. Typisch war der barocke Rahmen des sehr gut besuchten Konzerts. Die „Sinfonia“ Giuseppe Torellis arbeitet mit epochentypischen Merkmalen. Drei Sätze kontrastieren in Tempo und Gestus und bieten vor allem den vier Trompeten reichlich Gelegenheit, ihre majestätische Klangpracht unter Beweis zu stellen. Das Ludwigsburger Trompetenensemble mit Klaus Ulrich Dann, Hubertus von Stackelberg, Martin Schmelcher und Claus Stötter nützt diese Vorlage für effektheischendes Spiel. Grundiert wurde es von sanften Paukenakzenten (Herbie Wachter) und den abwechslungsreich registrierten Orgelklängen, für die der musikalische Hausherr Markus Grohmann verantwortlich war. Ergänzt wurde dieser barocke Konzertrahmen durch eine hübsche Dopplung am Ende des Programms. Eine Symphony aus Henry Purcells Zauberoper „The fairy queen“ kombinierten die technisch versierten Musiker mit Georg Friedrich Händels „Awake the Trumpets loftly Sound“. In diesen nahtlos ineinander übergehenden Stücken konnten Grohmann und die vier Trompeter ihre große Charakterisierungskunst demonstrieren. Eben noch erklingen feine, fast filigrane Melodien einer „Canzona“ oder die Ernsthaftigkeit von Purcells Largo-Satz, da ertönen auch schon die Trompetenfanfaren, die schnellen Tonfolgen und funkelnden Spitzentöne in Händels rhythmisch prallem Stück.Eingebettet in diesen musikalisch-feierlichen Silvester-Rahmen waren in diesem Jahr Einlagen des Uli Gutscher Trios. Der Stuttgarter Jazz-Pianist und Posaunist hat beispielsweise traditionelle Spirituals wie „Nobody knows“ oder „The Preacher“ bearbeitet und zeigt hier wie in James Curnows Arrangement von „Joshua fight the battle of Jericho“ seinen Sinn für swingende Rhythmen und spannungsreiche Harmonien. Unterstützt wurde Gutscher dabei von Thomas Krisch (Kontrabass) und Herbie Wachter (Schlagzeug). Dass diese beiden musikalischen Welten, das scheinbar formstrenge Barock und der Jazz, viel miteinander zu tun haben, zeigten die Musiker in einer interessanten Doppelversion von Johann Sebastian Bachs Präludium c-Moll, das mit seinen Akkordbrechungen und seinem motorischen Drive eine Steilvorlage für Improvisationen bietet. Das Uli Gutscher Trio stürzt sich daher auch mit ebenso großer Freiheit wie Musizierlust auf das Bach-Werk und nutzt das für eine rhythmisch agile Neugestaltung. Viel von dieser Lebendigkeit, dem swingenden Groove dieser Musizierhaltung, konnte man auch in den drei kleinen Werken Johann Sebastian Bachs, jetzt wieder im barocken Klanggewand, erleben. Die Fuge g-Moll oder die berühmte Air aus der dritten Orchestersuite wirkten spritzig, leichtfüßig. So war dieses musikalische Experiment, das Zusammenfügen zweier unterschiedlicher Musikstile, überzeugend gelungen. Das Neuhauser Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Beifall.

Erschienen am 3. Januar 2011

Mit freundlicher Genehmigung der Eßlinger Zeitung

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Konzertprogramm-Neuhauser-Orgel-Konzerte 2012Unser Konzertprogramm 2012 der
Neuhauser Orgel Konzerte
können Sie sich unter diesem Link als PDF-Datei herunterladen !

Konzertprogramm-2011Unser Konzertprogramm 2011 der
Neuhauser Orgel Konzerte
können Sie sich unter diesem Link als PDF-Datei herunterladen !

Deckblatt-Flyer-2010Unser Konzertprogramm 2010 der
Neuhauser Orgel Konzerte
können Sie sich unter diesem Link als PDF-Datei herunterladen !

WEB-Deckblatt-Flyer-2009-7cFaltblatt zur Konzertreihe 2009

Für alle Interessenten liegen in unserer Pfarrkirche, im Pfarrbüro sowie in verschiedenen Neuhäuser Geschäften die neu gedruckten Faltblätter zur Konzertreihe 2009 aus. Machen Sie reichlich Gebrauch davon. Das Format ist so gewählt, dass die Information auch in einem normalen Briefkuvert an Bekannte und Freunde zum einfachen Posttarif verschickt werden kann.

Unser Konzertprogramm 2009 der
Neuhauser Orgel Konzerte
können Sie sich unter diesem Link als PDF-Datei herunterladen !

Das Konzert Programm 2008Faltblatt zur Konzertreihe 2008

Für alle Interessenten liegen in unserer Pfarrkirche, im Pfarrbüro sowie in verschiedenen Neuhäuser Geschäften die neu gedruckten Faltblätter zur Konzertreihe 2007 aus. Machen Sie reichlich Gebrauch davon. Das Format ist so gewählt, dass die Information auch in einem normalen Briefkuvert an Bekannte und Freunde zum einfachen Posttarif verschickt werden kann.

Unser Konzertprogramm 2008 der
Neuhauser Orgel Konzerte
können Sie sich unter diesem Link als PDF-Datei herunterladen !

Titelblatt-Programm-2007-20Faltblatt zur Konzertreihe 2007

Für alle Interessenten liegen in unserer Pfarrkirche, im Pfarrbüro sowie in verschiedenen Neuhäuser Geschäften die neu gedruckten Faltblätter zur Konzertreihe 2007 aus. Machen Sie reichlich Gebrauch davon. Das Format ist so gewählt, dass die Information auch in einem normalen Briefkuvert an Bekannte und Freunde zum einfachen Posttarif verschickt werden kann.

Das Faltblatt kann unter diesem Link downgeloaded werden.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 1. Februar 2007

Programm 2007

NEUHAUSER ORGEL KONZERTE

 - die neue Konzertvariante in  der Region  Stuttgart-

Konzertplanung 2007
Pfarrkirche St. Petrus und Paulus Neuhausen

Sonntag, 25. März, 19.00 Uhr
Orgelkonzert

Prof. Daniel Roth, St. Sulpice, Paris

 

Sonntag, 13. Mai (Muttertag)
11.00 Uhr   Vernissage und  Kunstausstellung

Pater Hugo Weihermüller, Kloster Neresheim mit seiner Ausstellung „Zeichnung, Schrift, Tangram, Bibel der Baukunst – Vorstellung einer Bibelabschrift“

 

Um 17.00 Uhr   Improvisationskonzert
Worte und Improvisationen zur Bibel

Sprecher: Pater Hugo Weihermüller O.S.B.

Orgel: KMD Markus Grohmann

 

Sonntag, 1. Juli,  18.00 Uhr
Orgelkonzert im Rahmen des „Festivals der Orgelklänge der Region Stuttgart“

Prof. Bernhard Haas, Stuttgart

 

Sonntag, 14. Oktober, 19.00Uhr
Konzert für Orgel und Blechbläser

Opus Vier – Das Posaunenquartett 

des  Gewandhausorchesters Leipzig

und Michael Schönheit, Orgel

 

Sonntag, 25. November 2007, 18.00 Uhr
Uraufführung „Missa Laeta“

von Markus Grohmann

nach Texten von Hermann Schulze-Berndt

Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre der Kantorei St. Peter und Paul Neuhausen

Leitung und Klavier:  KMD Markus Grohmann

 

Montag, 31. Dezember, 16.00 Uhr
Festliches Silvesterkonzert

Das Ludwigsburger BlechbläserQuintett

KMD Markus Grohmann, Orgel

 

Stand: 7.11. 2006 - Änderungen vorbehalten -

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 16. November 2006

Deckblatt-Programm-2006-20Neuhauser Orgel  Konzerte

Eberhard Friedrich Walcker Orgel 1854

Ludwigsburg

Opus 126, 32 Register

 

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Hieronymus Spiegel

Rottenburg am Neckar

1762

6 Register

Unser Programm 2006 können Sie sich unter diesem Link als PDF-Datei herunterladen !

Programm 2006

 

Sonntag, 12. März 2006, 19.00 Uhr ORGELKONZERT (Kat.2)

  • Prof. Rudolf Meyer, Winterthur/Schweiz Werke von Bach, Ritter, Merkel, Huber und Borodin

 

Sonntag, 14. Mai 2006, 11.00 Uhr

  • MATINEE AM MUTTERTAG (Kat.1)
  • (nicht nur) für Mütter und Kinder Lyrik und Orgelimprovisation
  • mit Martina Meisenberg, Stuttgart SWR Landesschau-Moderatorin KMD Markus Grohmann, Orgel

 

Sonntag, 25. Juni 2006, 20.00 Uhr
KONZERT ZUM MOZARTJAHR
(Kat.3)

  • Wolfgang Amadeus Mozart
  • Sinfonie Nr.38 A-Dur
  • Orgelfantasie f-moll
  • "Krönungsmesse" für Chor, Soli, Orgel und Orchester
  • Ausführende:
  • Chor St.Peter und Paul Neuhausen Stuttgarter Solistenquartett
  • Orchester "Sinfonietta Tübingen" Johannes Mayr, Stuttgart, Orgel Leitung: KMD Markus Grohmann

 

Samstag, 2. September 2006, 20.00 Uhr

  • 1. ORGELKONZERT (Kat.1)
  • DER “INTERNATIONALEN MAX REGER MEISTERKURSE 2006”
  • Frühe Orgelwerke Max Regers I Ausführende: Dozenten und Studenten aus Polen, Tschechien und Deutschland

 

Sonntag, 3. September 2006, 20.00 Uhr

  • 2. ORGELKONZERT (Kat.1)
  • DER “INTERNATIONALEN MAX REGER MEISTERKURSE 2006”
  • Frühe Orgelwerke Max Regers II Ausführende: Dozenten und Studenten aus Polen, Tschechien und Deutschland

 

Sonntag, 15. Oktober 2006, 19.00 Uhr

  • ORGELKONZERT (Kat. 2)
  • Prof. Arvid Gast, Lübeck Orgelwerke von Franz Liszt

 

Sonntag, 10. Dezember 2006, 18.00 Uhr

  • GEISTLICHE ABENDMUSIK (Kat.1) ZUM ADVENT
  • Ausführende:
  • Chor und Männerschola
  • St. Peter und Paul Neuhausen Leitung: KMD Markus Grohmann

 

Sonntag, 31. Dezember 2006, 16.00 Uhr

  • FESTLICHES SILVESTERKONZERT(Kat.2)
  • mit Orgel, Pauken und Trompeten Werke von Bach, Händel, Clarke u.a. Ausführende:
  • Die drei Trompeten, Ludwigsburg KMD Markus Grohmann, Orgel

 

– Änderungen vorbehalten –

Die Instrumente

Orgel von Eberhard Friedrich Walcker Ludwigsburg, erbaut 1854

2 Manale, mechanische Kegellade, 32 Register

Erbaut als Opus 127 in die neue, große Pfarrkirche Neuhausens. Eingriffe in den Jahren 1900, 1922 und 1960 durch Fa.Weigle, Echterdingen. Im Rahmen der Kirchenumgestaltung ab 1960 wurden das historische Gehäuse entfernt und 7 Register ausgetauscht. Die gesamte Mechanik, der Spieltisch sowie 25 Register blieben original erhalten. In den Jahren 2004 -2005 wurde das Instrument in einem aufwändigen Verfahren und nach intensiven fachlichen Beratungen durch die Orgelkommission von Fa. Hermann Eule Orgelbau, Bautzen/Sachsen restauriert und erhielt eine neue Gehäusefassung in Anlehnung an das Original von 1854. Fehlende Register wurden nach Walcker-Vorbild rekonstruiert und abgeschnittene Pfeifen angelängt, so dass das Instrument wieder in seiner ursprünglichen Stimmtonhöhe von A=438 Hz und romantischen Klangfülle ertönt. Von der ersten Planung der Restaurierung bis zur Wiedereinweihung am 26.Juni 2005 vergingen insgesamt 10 Jahre. Von den ursprünglich 277 Instrumenten E.F.Walckers in aller Welt stellt die Orgel von Neuhausen die einzig größere erhaltene Orgel mit originaler Kegellade und Mechanik dar!

Orgelpositiv von Hieronymus Spiegel Rottenburg am Neckar, 1762

1 Manual mit kurzer Oktav, 6 Register

Das Orgelpositiv wurde ursprünglich für die Liebfrauenkapelle Neuhausen gebaut und steht seit rund 2 Jahrzehnten in der Pfarrkirche, wo es als Chororgel dient. 1977 wurde es durch Fa. Weigle saniert und bereits zum zweiten Mal farblich verändert. Allerdings wurden die historischen Pfeifen nicht mehr eingebaut – zum Glück aber eingelagert.

Wenngleich ein externer Elektromotor angebracht wurde, ist die originale Balganlage des Instruments auch heute noch vorhanden und in Funktion.

Im Jahre 2005 wurden die originalen Pfeifen durch Fa. Eule, Bautzen restauriert und wieder eingebaut, so dass das Orgelpositiv wieder in seiner ursprünglichen Tonhöhe des barocken Kammertons von A=415 Hz erklingen kann. Das Gehäuse erhielt ebenfalls eine neue, dem Original entsprechende Farbfassung.

Konzertvorschau 12. März 2006

Am Sonntag, 12. März, 19:00 Uhr, Pfarrkirche St.Petrus und Paulus Neuhausen,  findet das erste Orgelkonzert des Jahres statt. Prof. Rudolf Meyer, Winterthur/Schweiz, spielt Werke von Bach, Ritter, Merkel, Huber und Borodin.

Karten sind zu 10,- € / ermässigt 6.-€  im Vorverkauf erhältlich bei

  • Bücher & Co Esslingerstrasse 1
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 und
  • Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 16. Februar 2006

WEB-Prof.Meyer-1.5cm02Prof. RUDOLF MEYER

Wirkt seit Frühjahr 2001 als freischaffender Musiker.

1943 in Küsnacht am Zürichsee geboren, erhielt Rudolf Meyer, nunmehr Vater dreier erwachsener Töchter, seine Ausbildung vorerst an MUSIKAKADEMIE UND KONSERVATORIUM ZÜRICH mit entsprechenden Diplomabschlüssen in Orgel (Hans Vollenweider), Schulmusik (Andreas Juon), Kirchenmusik (Jakob Kobelt) und Komposition (Robert Blum). 1966 erfolgte ein Studienaufenthalt in Paris für Orgel bei Marie-Claire Alain und in Kontrapunkt an der ECOLE CESAR FRANCK (Claude Terrasse). Verschiedene Meisterkurse in Orgelspiel, Improvisation und Aufführungspraxis in Europa bei Anton Heiller, Luigi-Ferdinando Tagliavini, Jean Guillou, Nikolaus Harnoncourt und weiteren.

Erste berufliche Erfahrungen stellten sich 1962-1965 ein als Organist in Uetikon a.S. Nach dem Pariser Aufenthalt wirkte er als Organist und Kantor an der Stadtkirche Burgdorf BE. Daran schloss sich für den Vater dreier Töchter 1971 bis 1976 das Organistenamt in evangelisch Rapperswil-Jona an sowie die Schulmusik am Gymnasium des CHRISTKÖNIG-KOLLEGIUMS NUOLEN SZ und die Leitung des Kirchenchores Oberrieden ZH.

1976-2001 hatte Rudolf Meyer die Stelle des Ersten Organisten an der Stadtkirche Winterthur inne mit ihrer einmaligen, geretteten und restaurierten Walcker-Orgel von 1888 in Verbindung zur Lehrtätigkeit mit eigener Berufs- und Konzertklasse an der MUSIKHOCHSCHULE WINTERTHUR ZÜRICH. Weitere zeitweise Anstellungen bestanden an der SCHOLA CANTORUM BASILIENSIS (Improvisation), am AARGAUISCHEN EVANG. SEMINAR FÜR KIRCHENMUSIK und Frühjahr 96 Ernennung zum Professor. Danach kurze Tätigkeit an der HOCHSCHULE FÜR MUSIK KÖLN 96/97 mit freiwilligem Rückzug. 1984 erfolgte im Austausch mit David Rumsey ein Aufenthalt als Professor am N.S.W. CONSERVATORIUM OF MUSIC in Sydney. 2003 besorgte er für ein Jahr vertretungsweise die A-Kantorei an der Evang. Kirche St. Arbogast Oberwinterthur. Seither ist er Organist in Hettlingen.

Dazu gehören auch Gründung und Leitung von 1980-1990 der CAPELLA MUSICA LOQUENS ZÜRICH und die Begründung und Leitung der fünf INTERNATIONALEN ORGELTAGUNGEN WINTERTHUR 1985-1999 als Plattform für künstlerischen Austausch im Orgelfach. 1987 wurde Meyer der FRIEDRICH-ERNST-PREIS WINTERTHUR verliehen. Als Berater von über 50 Orgelrestaurierungen, Umbauten, Neubauten oder Rettungen engagiert er sich für eine gerechtere Wahrnehmung qualitativ hochstehenden Orgelbauens, auch de 19. und 20. Jahrhunderte. Im PAPEVERLAG BERLIN erschien 1999 seine Schrift „Umgang mit unzeitgemässen Orgeln". Er ist Mitglied nationaler und internationaler Interessenverbände für das Orgelwesen (AGSO, IAOD), u.a. als Referent am 6. GOArt-Symposium Göteborg 2004.

Konzertant, als Juror von internationalen Wettbewerben, Referent zu Orgelfragen an Symposien oder Leiter von Meisterkursen wirkt Rudolf Meyer in Europa, Übersee und Russland. Hinzu kommen von ihm geleitete Projekte wie Orgelnächte, Orgelballett, Hörspielmusiken, Märchenbegleitung, das Gesamt-Orgelwerk von Messiaen 2002 in Zürich sowie Uraufführung eigener und fremder Werke. Seit 1989 ist das Komponieren neuer Schwerpunkt in der Berufsausübung.

Der Jugendsingkreis - himmlisches JerusalemDer katholische Jugendsingkreis präsentierte Gospels, Spirituals und das szenische Musikstück „Das neue Jerusalem“

Jedes Jahr im Januar lädt der Jugendsingkreis der katholischen Kirche St. Peter und Paul unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann zu einem Konzert. Die jungen Musiker präsentieren junge geistliche Chormusik engagiert, frisch und leidenschaftlich. In diesem Jahr stand neben Gospels und Spirituals auch das szenische Musikstück „Das neue Jerusalem“ aus der Feder ihres Dirigenten auf dem Programm. Begleitet wurde der Chor von Mitgliedern der Karlsruher Band „Seven Steps to Heaven“.

Der Traum von einer anderen Welt, von einem besseren Leben ohne Armut, Unterdrückung und Verfolgung wird sowohl in Spirituals als auch in Gospels besungen. Aufbruchstimmung signalisierte schon das erste Lied: „Soon will all be done“. Fein austarierte Unisono – Stellen wechselten mit mehrstimmigen Sequenzen, der Chor überzeugte durch die harmonisch Balance, auch in rhythmisch anspruchsvollen Abschnitten. Die fundierte musikalische Ausbildung schlägt sich nieder in präzisen Einsätzen, hervorragenden Solisten aus den eigenen Reihen (Andrea Doll, Monika Hämmerle und Steffen Aicher) und zwar nicht stimmgewaltiger aber stimmungsreicher und beeindruckender harmonischer Ausdruckskraft des Chores. Auch den zweiten Teil des Konzertes, die Gospel – Suite III von Gustav Gunsenheimer intonierte der Chor höchst professionell und mitreißend.

Der Text zu der im Jahr 1997 entstandenen Auftragskomposition von Markus Grohmann stammt von Agnes Wuckelt, einer Theologieprofessorin aus Paderborn. Das Singspiel sucht Antworten auf die Frage, ob und wie es möglich ist, sich in aller Öffentlichkeit zu den Grundsätzen des christlichen Glaubens zu bekennen und nach ihnen zu leben. Im Rückblick auf die Visionen des Sehers Johannes, der auch in Zeiten massiver Christenverfolgung selbst öffentlich zu seinem Glauben stand und andere ermutigte, dasselbe zu tun, spiegelt sich die heutige Zeit mit all ihren unterschiedlichen Lebenswelten und Einflüssen. Immer wieder schlug Katharina Grohmann in gelesenen Erzähltexten den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Zunächst fällt das Kreuz, doch der Beharrlichkeit und Unerschütterlichkeit einer ganzen Gruppe gelingt es schließlich gemeinsam das Kreuz als Symbol des christlichen Glaubens wieder aufzurichten. Themen und Motive wiederholen sich kontinuierlich, zeigen durch ihre heitere Ausdruckskraft von Anfang an einen möglichen Weg. Die Jazzband – Dirk Bretschneider (Flöte und Saxophon), Tobias Schölles (Schlagzeug), Joachim Rohrer (Rhythmische Gitarre) und Jürgen Ruf (Bass – Gitarre) begleitete den auch hier überzeugenden Chor pointiert und gemeinsam präsentierten sie die Vision einer besseren Welt.

Diesen Artikel vom 31. Januar 2006 finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern unter folgendem Link:

http://www.neuhausen-fildern.de/   unter Nachrichtenarchiv

      Frankreich_Flagge                 Konzert           Deutschland_Flagge   

„Konzert der deutsch-französischen Freundschaft“ am Samstag, 1.Oktober 2005, 20.00 Uhr, Pfarrkirche St.Petrus und Paulus Neuhausen.

Programm: Messe D-Dur von Antonin Dvorak in der gesamten Orgelfassung für Chor, Solisten und Orgel. „Suite gothique“ von Leon Boellmann für Orgel.

Ausführende: Chor Allegro Voce, Peronnas/Frankreich. Chor St.Peter und Paul Neuhausen. Solistenquartett des Staatsoper Stuttgart: Ulla Seeber, Sopran; Simone Jackel, Alt; Hee-Tae Kim, Tenor; Wolfgang Probst, Bass. Orgel: KMD Markus Grohmann. Leitung: Blaise la Rocca.

Kartenverkauf:
Vorverkauf bei Kath.Pfarramt Neuhausen, Klosterstr.10, Tel. 07158/95200 zu den üblichen Öffnungszeiten;

Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 und

Volksbank Filder, Schlossplatz 13.

Einheitliche Karten zu 10.-€ /
Ermässigte Karten zu 6.-€ oder Karten an der Abendkasse.
Öffnung der Kirche und Abendkasse ab 19.15Uhr.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 31. August 2005

Programm zur Orgelweihe in
Neuhausen auf den Fildern, am 26. Juni 2005

An der restaurierten Eberhard Friedrich Walcker Orgel: Prof. Dr. Ludger Lohmann, Stuttgart

Prof. Dr. Ludger Lohmann, Musikhochschule Stuttgart

Johann Sebastian Bach                          aus dem 3. Teil der Clavierübung:
1685-1750                                                    Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552

 

Robert Schumann                                     Fugen über BACH op. 60
1810-1856                                                    Nr. 3 Mit sanften Stimmen                                                                                                                            Nr. 4 Mäßig, doch nicht zu langsam
                                                                      Nr. 2 Lebhaft

 

Felix Mendelssohn-Bartholdy.               6. Sonate d-Moll op. 65/6
                                                                      1809-1847 über den Choral "Vater unser im Himmelreich"

 

Johannes Brahms:                                   Fuge as-Moll
1833-1897

 

August Gottfried Ritter                           2. Sonate e-Moll op. 19
1811-1885

Wir dürfen uns heute schon auf ein wunderschönes Konzert mit Prof. Lohmann in Neuhausen freuen !!

Der Eintritt ist frei.

Änderungen vorbehalten

Dekanatskirchenmusiker Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, Ostersonntag, den 27. März  2005 

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