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Im Rahmen des Schwerpunktthemas: Unbekannte Filder

Filderdom und Walcker-Orgel

Führung und Konzert
Markus Grohmann, Kirchenmusikdirektor

Neuhausen auf den Fildern hat aufgrund seiner katholischen Vergangenheit einiges zu bieten. Weithin sichtbar die Kirche St. Petrus und Paulus, die deutlich durch ihre Größe auffällt. Walckers Orgel-Opus 126- mit zwei Manualen, 32 Registern und rund 2100 Pfeifen ist das einzig erhaltene Instrument Walckers in dieser Größenordnung und damit ein international bedeutendes Orgelbaudenkmal.

Markus Grohmann, Kirchenmusikdirektor und Komponist, wird Sie durch diesen Abend führen.

  • Begrüßung und Einführung (u.a. Neuhausens Sonderstellung als katholische Gemeinde
  • Kirchenführung
  • zur Orgelgeschichte
  • Führung auf der Orgel mit Blick ins Innere
  • kleines Konzert auf der Walcker Orgel

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Dienstag, 19.6.2007, 20.00 - 22.00 Uhr

Neuhausen, Katholische Kirche St. Petrus und Paulus Abendkasse: € 4,00

Orgelkonzert mit Professor Bernhard Haas

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Orgelkonzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel  Konzerte“ in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern ein. Das Konzert findet am Sonntag, den 1. Juli, bereits um 16:30 Uhr statt. Im Anschluss wird es bei gutem Wetter auf dem Kirchplatz einen Stehempfang mit der Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch mit dem Interpreten geben.

Prof. Bernhard Haas, Dozent an der Musikhochschule StuttgarGastorganist ist Prof. Bernhard Haas, Dozent an der Musikhochschule Stuttgart. Prof. Haas hat einen ausgezeichneten Ruf als Spezialist für romantische Orgelmusik. Ferner ist er als Verfasser musikwissenschaftlicher Publikationen in der Fachwelt bekannt. Neben einem barocken Orgelstück von Buxtehude auf dem Spiegel-Orgelpositiv wird Prof. Haas auf der Walcker-Orgel bisher noch nicht so bekannte größere Orgelwerke von Schumann, Alkan und Kurtág spielen.

Bernhard Haas, geboren 1964, studierte Orgel, Klavier, Cembalo, Musiktheorie und Komposition an den Musikhochschulen in Köln, Freiburg und Wien. Bei internationalen Wettbewerben erhielt er zahlreiche Preise. Seit 1994 bekleidet er eine Professor für Orgel in Stuttgart.

Er führte Konzerte und nahm Rundfunkaufnahmen in fast allen europäischen Ländern und in Japan auf. Seine CD-Einspielungen umfassen Werke von Franz Liszt, Max Reger und Igor Stravinsky. Neben seiner Lehrtätigkeit führt er internationale Kurse für Orgel durch und ist zusätzlich für Jurytätigkeiten im Rahmen von Musikwettbewerben gefragt.

Seine Publikationen zur Musiktheorie umfassen Arbeiten nach Heinrich Schenker und Albert Simon. Die Hauptinteressen von Professor Haas sind die Musik des 17. Jahrhunderts, insbesondere die Johann Sebastian Bachs, die Musik des 19. Jahrhunderts und zeitgenössische Musik.

Professor Haas ist dem eingeweihten Neuhauser Orgelpublikum kein Unbekannter. Früh schon interessierte er sich über den Fortgang unserer Orgelrestauration. Seit der Wiedereinweihung unserer beiden Orgeln hat er bereits einige Konzerte bei uns besucht. Es ist unnötig darauf hinzuweisen, dass Prof. Haas vom Klang unserer Orgeln hingerissen ist und sich mit uns jedes mal freut, dass unsere Orgelrestauration so gut gelungen ist.

Mit dem Vortrag von Professor Haas dürfen wir uns auf einen weiteren Höhepunkt in unserer Konzertreihe freuen!

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 17. Juni 2007

PRESSEMITTEILUNG

Orgelkonzert mit Prof. Bernhard Haas aus Stuttgart

Neuhausen auf den Fildern. Die Konzertreihe 2007 in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Neuhausen geht mit einem Orgelkonzert in die Sommerpause: Am Sonntag, 1. Juli, 16.30  Uhr spielt Prof. Bernhard Haas aus Stuttgart Kompositionen von Dietrich Buxtehude,  Charles-Valentin

Alkan, György Kurtág und Robert Schumann. Zum Klingen kommen beide historischen Orgeln der Pfarrkirche – das Spiegel-Positiv von 1762 sowie die große Walcker-Orgel von 1854.

Prof. Haas studierte Orgel, Cembalo, Musiktheorie und Komposition in Köln, Freiburg und Wien.

Seit 1994 ist er Professor an der Staatl. Musikhochschule Stuttgart und  ferner international als Konzertorganist, Dozent bei Kursen und Juror bei Wettbewerben tätig. Mehrere CD-Einspielungen sowie Publikationen zur Musikwissenschaft erweitern sein Schaffen.

Im Anschluss an das Konzert findet ein Stehempfang auf dem Kirchplatz statt mit Möglichkeit zur Begegnung mit dem Interpreten.

Karten sind ab 15.45 Uhr an der Abendkasse im Hauptportal erhältlich.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 12. Juni 2007

Vernissage und Kunstausstellung beeindruckte in Neuhausens Pfarrkirche

Am Sonntag, 13. Mai, fand im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgelkonzerte“ die Vernissage und Kunstausstellung „Zeichnung, Schrift, Tangram -  Bibel und Baukunst“ in Neuhausens Pfarrkirche statt.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann begrüßte seinen ehemaligen Lehrer Pater Hugo Weihermüller aus dem Benediktiner-Kloster Neresheim.Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann begrüßte seinen ehemaligen Lehrer Pater Hugo Weihermüller aus dem Benediktiner-Kloster Neresheim. Pater Hugo ist Bildender Künstler, Kirchenmusiker und Organist in der berühmten von Balthasar Neumann erbauten Abteikirche.

Pater Hugo hat sich vor allem als bildender Künstler einen Namen in ganz Deutschland gemacht. Bekannt wurde er  durch seine  Papierpfeifen-Orgel (von ihm selbst gebaut als Interimsorgel während der Restauration der Neresheimer Klosterkirche und der Holzhay-Orgel) und seine Glasobjekte mit Grundrisszeichnungen verschiedener bedeutender Gebäude aller Welt.

In seinen Ausführungen ging er zunächst auf seinen Werdegang ein, bevor er seine Ausstellung erläuterte:

Seit gut 6 Jahren arbeitet Pater Hugo (geb.1934) an  seinem umfangreichen Projekt: Er schreibt mit Feder und Tusche auf  Plakatgröße die gesamte Bibel ab und gestaltet diese Bibelabschrift mit verschiedenen  Zeichnungen, Tangram-Motiven und Grundrissskizzen von Kirchen und anderen Gebäuden aus verschiedenen Kulturen.

Der „praktische Teil“, in dem Pater Hugo sich an sein „Schreibwerkzeug“ setzte und vorführte, wie seine Arbeit vonstatten geht.Die grundlegenden Materialien sind „Elefantenhaut“ (ein säurefreies und besonders stabiles Papier), einem Rapidografen mit schwarzer Tusche und als „Radiergummi“ ein kleines Rasiermesserchen und ein papierfarbener Farbstift zum Ausbessern der Papierfarbe. Seinen flexiblen Schreibpult hat er selbst erfunden und in der Schreinerei des Klosters zusammengebaut. Es besteht aus einem verstellbaren Zeichenbrett, damit er aufrecht sitzend schreiben kann.

Aus dem Publikum kam die Frage, wie lange er denn schon an der Bibelabschrift arbeite und wie viel Zeit er für eine Seite etwa benötige. Pater Hugo erzählte, dass er mittlerweile rund 940 Blätter geschrieben hat und dass er mit weiteren 3 – 4 Jahren rechne, bis das Projekt  mit rund 2000 Seiten abgeschlossen sein wird. Ohne gestört zu werden braucht er für eine Seite reinen Textes etwa zwei Stunden. Für Grundrisszeichnungen ist der Zeitbedarf größer. Er äußerte die sichere Überzeugung, dass die Mönche früherer Zeiten ähnliche Arbeitstechniken hatten, wie er sie heute verwendet.

Die Besucher der Vernissage waren sehr erstaunt von ihm zu hören, dass früher die irischen Mönche pro Seite mindestens einen Fehler machen musstenum erstens entspannter arbeiten zu können und zweitens als Hinweis auf die Fehlbarkeit des Menschen.

Am Ende seiner Ausführungen kam der „praktische Teil“, in dem Pater Hugo sich an sein „Schreibwerkzeug“ setzte und vorführte, wie seine Arbeit vonstatten geht. Dies war nicht nur für die Kinder sehr interessant.

Im Anschluss an die Vernissage lud der Orgelförderkreis zu einem Gläschen Sekt auf dem Kirchplatz ein, wo sich die Besucher angeregt austauschen konnten.

Nach dem Improvisationskonzert, bei dem  Pater Hugo abwechselnd an seinem Tisch zeichnete, schrieb und am Mikrofon aus der Bibel ausgewählte Stellen vorlas. Diese wurden dann durch Improvisationen auf der Orgel durch Markus Grohmann musikalisch ausgedeutet.Am Nachmittag fand ein Improvisationskonzert statt, bei dem  Pater Hugo abwechselnd an seinem Tisch zeichnete, schrieb und am Mikrofon aus der Bibel ausgewählte Stellen vorlas. Diese wurden dann durch Improvisationen auf der Orgel durch Markus Grohmann musikalisch ausgedeutet. Besonders beeindruckte die letzte Improvisation, bei der Grohmann durch technische Tricks gleich alle 3 Instrumente der Pfarrkirche gleichzeitig erklingen ließ: Die große Walcker-Hauptorgel, das kleine Spiegel-Positiv unten im Chorraum und letztendlich das Klavier vereinigten sich zu einem ungeahnten Klangbild im halligen Kirchenschiff und deuteten so auf die „Ewige Herrlichkeit“  aus der „Offenbarung des Johannes“ hin.

Die Kunstausstellung blieb noch eine ganze Woche in der Pfarrkirche stehen, lockte immer wieder Besucher an  und verlieh dem Raum eine ganz besondere Note.

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, Pfingstmontag, den 28. Mai 2007

Tag der Orgelmusik am 5. und 6. Mai 2007

Für das kommende Wochenende hat die Diözese Rottenburg einen Tag der Orgelmusik anberaumt. In möglichst vielen Gemeinden in der ganzen Diözese soll in verschiedener Weise auf das Instrument Orgel, auf Orgelmusik aber besonders auch auf die Möglichkeit des Erlernens der „Königin der Instrumente“ aufmerksam gemacht werden. Nun ist in unserer Gemeinde durch die vielen Aktionen zur Restaurierung der Walcker-Orgel in den letzten Jahren das Thema Orgel sehr gut präsent. Dennoch wollen wir diesen Tag in 2 Aktionen mit begehen:

10:30 Uhr: Gottesdienst in der Pfarrkirche. Mitgestaltet durch den Kindersingkreis und die Kisispatzen – begleitet auf der Walcker-Orgel. Der Kinderchor singt also ausnahmsweise auf der Orgelempore.

14:00 Uhr Orgelspaziergang nach Scharnhausen. Um 14 Uhr treffen wir uns auf dem Kirchplatz Neuhausen zu einem Spaziergang nach Scharnhausen. Dort besichtigen wir die Link-Orgel der katholischen Kirche „Zum guten Hirten“. Diese Orgel war das erste Orgelprojekt unserer Kirchengemeinde, als Scharnhausen noch Filialkirche von Neuhausen war. Im Oktober wird dieses Instrument 10 Jahre alt.

Nach der Orgelbesichtigung wollen wir noch Kaffee trinken oder Eis essen in der „Alten Wache“. Danach geht der Marsch zurück nach Neuhausen.

Eingeladen sind Jung und Alt! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Unkosten für Kaffee etc. trägt jeder selbst.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 30. April 2007

PRESSEMITTEILUNG

Kunstausstellung – Bibelabschrift und Improvisation

Pater Hugo Weihermüller und KMD Markus Grohmann

gestalten außergewöhnlichen Konzerttag

Neuhausen. Am Sonntag, 13.Mai, bietet die Konzertreihe „Neuhauser Orgelkonzerte“ ein eher außergewöhnliches Programm, welches Bildende Kunst und Musik verbindet. Zu Gast ist der Künstler und Musiker Pater Hugo Weihermüller vom Benediktiner-Kloster Neresheim. Dort ist er in der berühmten barocken Abteikirche Organist an der großen historischen Holzhey-Orgel von 1797. Pater Hugo hat sich aber auch als Bildender Künstler in ganz Deutschland einen Namen gemacht und ist bekannt für seine Glasobjekte, seine Federzeichnungen und Schriften.

Seit November 2003 arbeitet Pater Hugo (geb. 1934) an einem umfangreichen künstlerischen Projekt:

Pater Hugo aus Neresheim mit der Rohrflöte 4-Fuss, die heute in Neuhausen zu hoeren ist.  Das Bild wurde am 7. Juli 2004 aufgenommen.Er schreibt mit Feder und Tusche auf Plakatgröße die gesamte Bibel ab und begleitet den Text  mit Grundrisszeichnungen aus vielen Kulturen.  So entsteht derzeit ein Buch, wie wir es eigentlich nur noch aus den Klöstern vor der Zeit des Buchdruckes wissen, als Mönche in Jahre langer diffiziler Arbeit einmalige, reich verzierte Evangeliare herstellten.

16 Seiten von bisher 930 Seiten dieser Abschrift wird Pater Hugo nun in Neuhausen vorstellen. 2000 Seiten sollen es bis Beendigung des Vorhabens werden.

Die beiden Veranstaltungen am Sonntag, 13. Mai in der Pfarrkirche Neuhausen sehen wie folgt aus:

11:00 Uhr: Vernissage und Kunstausstellung „Zeichnung, Schrift, Tangram -  Bibel und Baukunst“. Pater Hugo stellt seine Bibelabschrift vor (Eintritt frei).

17:00 Uhr: Interaktives Improvisationskonzert: Pater Hugo schreibt an seiner Abschrift und rezitiert die geschriebenen Bibel-Worte. Markus Grohmann deutet die Worte mit Orgelimprovisation aus.

Dem Künstler kann beim Schreiben über die Schulter geschaut werden!

Der Eintritt beträgt 5.-€/Erm. 3.-€. Für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ist der Eintritt frei! Die Abendkasse ist ab 16.15 Uhr geöffnet.

 

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Kaleidoskopische Orgelklänge

27.03.2007

NEUHAUSEN: Daniel Roth gastiert in St. Petrus und Paulus

Von Peter Eltermann

Prof. Daniel Roth , Titularorganist in St. Sulpice, Paris. Hier am Spieltisch der E.F. Walcker Orgel in Neuhausen auf den Fildern„Bitte Abstand zur Orgel halten“. Daniel Roth beachtete dieses Hinweisschild am Hieronymus-Spiegel-Positiv nicht. Gottseidank. Denn dann wäre die nahezu voll besetzte katholische Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen um ein Orgelkonzert gekommen, wie man es nur selten erlebt. Der international gefeierte und mit vielen Auszeichnungen und Preisen geehrte französische Organist bot in einem breit gefächerten Programm Musik auf höchstem Niveau und eröffnete so die diesjährige Reihe der „Neuhauser Orgelkonzerte“.Er sei einer Einladung des gastgebenden Kirchenmusikdirektors Mar­kus Grohmann gefolgt, der ihm von der Neuhauser Walcker-Orgel berichtet hatte, erläuterte Daniel Roth. „Und ich bin nicht enttäuscht. Dieses Instrument hat eine beeindruckende Klangfülle und überaus reizvolle Klangfarben. Es hat große Freude gemacht, hier zu spielen“, resümierte der sympathische Virtuose nach dem Konzert. Den Auftakt des abendfüllenden Programms absolvierte Roth dann allerdings am eingangs erwähnten Orgelpositiv vor dem Altarraum - und erlebte damit gleich eine Premiere. Er habe noch nie eine Orgel im Stehen gespielt. Genau das war aber hier gefordert, da das Manual so hoch angebracht ist, dass Sitzen unmöglich ist. Der Meister ließ hier Jan Pieterszoon Sweelincks Variationen über den Choral „Mein junges Leben hat ein End“ erklingen. Nach einem ruhigen, fast erzählenden Beginn wechselte Roth zu kurzen Stakkati, die sich in jubelnden Triolen verloren. Über weite Strecken arbeitete die linke Hand gegenläufig zur rechten, bevor die Variationen in meditativer Ruhe endeten.Gemessenen Schrittes verließ er das Instrument, um sich an die Walcker-Orgel auf der Empore zu begeben. Der Preisträger des Europäischen Kirchenmusikfestivals in Schwäbisch Gmünd vom letzten Jahr begeisterte nun mit der Fantasie und Fuge B-Dur, dem Andante Es-Dur und dem Quartett g-moll des eher unbekannten französischen Komponisten Alexandre Pierre Francois Boely. Majestätische Strahlkraft gepaart mit einem warmherzigen Klang machten den Reiz dieses faszinierenden Werkes aus. Neben Johann Sebastian Bachs „Präludium und Fuge D-Dur“, dem „Choral a-moll“ von Cesar Franck und Eugène Gigouts „Scherzo E-Dur“ und „Toccata h-moll“ trug der Interpret auch zwei eigene Werke vor. Die „Petite Rhapsodie sur une chanson alsacienne“ greift auf ein altes elsässischen Lied zurück, während das Publikum bei Daniel Roths letztem Stück, einer freien Improvisation über ein gegebenes Thema, eine Uraufführung erlebte. Vor Konzertbeginn wurden Roth verschiedene Themen vorgeschlagen, aus denen er sich das bekannte „Ein Quell der Gnade“ und den Introitus zum Sonntag „Judica“ wählte, um darüber brillant und mit großer Hingabe zu improvisieren. Zum Schlussapplaus stand das Publikum spontan geschlossen auf und dankte so dem herausragenden Künstler.

Mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung vom März 2007

CD-Aufnahmen mit Prof. Dr. Christof Bossert an der Walcker-Orgel

Prof. Bossert an unserer Walcker-Orgel, assistiert von zwei seiner Kirchenmusikstudenten der  Musikhochschulen Würzburg und Trossingen. Die Beiden sind Gaststudenten aus Südkorea und England.Fast eine ganze Woche war  Prof. Dr. h.c. Christoph Bossert (Musikhochschulen Würzburg und Trossingen) in unserer Kirche, um drei große Orgelwerke des Spätromantikers Max Reger (1873-1916) auf unserer Walcker-Orgel für eine professionelle CD-Produktion einzuspielen. Ein sehr großes und  aufwändiges Unterfangen für den Interpreten, seine 2 Assistenten (Umblättern und Register ziehen) und für den Tonmeister. Verteilt auf die nächsten Jahre wird Prof. Bossert das gesamte Orgelwerk Regers auf  einigen dafür besonders geeigneten Instrumenten in Deutschland einspielen. Die erste CD dieser Reihe mit den großen Choralfantasien „Eine feste Burg ist unser Gott“ und „Freu dich sehr o meine Seele“ sowie der 1.Orgelsonate Regers entstand nun in Neuhausen. Darüber dürfen wir uns durchaus freuen. Sobald die CD im Handel erhältlich ist, werden wir es bekannt geben.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 22. März 2007

Prof. Dr. H. C. Bossert bereitet nächste CD vor

Herr Prof. Bossert aus Würzburg auf der E.F. Walcker-OrgelHeute konnten wir Herrn Prof. Bossert aus Würzburg auf der E.F. Walcker-Orgel willkommen heißen. Er wird in der kommenden Woche seine nächste DC aufnehmen. Heute und morgen geht es ihm darum, die Register auszuprobieren und klanglich auszuwählen. Erneut war er von der Orgel und vom Raum begeistert. In der Klang - Raum Analyse, so Prof. Bossert, war E.F. Walcker ein Meister. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein!

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 10. März 2007

Orgelkonzert am Sonntag, den 25. März 2007, um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus Neuhausen auf den Fildern

Die Reihe „NEUHAUSER ORGELKONZERTE“ 2007 wird eröffnet durch den weltbekannten Pariser Organisten Prof. Daniel Roth. Er wird auf unserer E.F.Walcker-Orgel von 1854 Werke von Boëly, Franck und Ritter spielen. Besonders dürfen wir uns auf eine freie Improvisation von Prof. Roth im Schlussteil des Konzertes freuen – Themen können auch von Konzertbesuchern vorgeschlagen werden.

Wir freuen uns, dass wir diesen äußerst gefragten Organisten zu einem Konzert in Neuhausen gewinnen konnten!

Prof. Daniel Roth , Titularorganist in St. Sulpice, Paris.Daniel Roth ist weltweit als einer der führenden französischen Orgelvirtuosen bekannt und hat als Interpret und Lehrer verschiedene hohe Positionen eingenommen. Er begann seine Ausbildung am Conservatoire in Mulhouse. 1960 trat er in das Conservatoire de Paris ein, wo ihm 5 Preise zuerkannt wurden. Unterricht erhielt er bei Maurice Duruflé und Marie-Claire Alain. Bereits mit 20 Jahren debütierte er an der Basilika Sacré Cœur in Montmartre, Paris als Assistent von Rolande Falcinelli, dem er 1973-1985 als Titularorganist nachfolgte. 1971 gewann er den begehrten Grand Prix von Chartres in Orgelliteratur und Improvisation. Danach begann seine Karriere als Konzertorganist und gefragter Professor. 1974-1976 war Daniel Roth „Artist–In-Residence“ am National Shrine of the Immaculate Conception und Orgelprofessor an der Catholic University in Washington/USA. 1985 wurde er in der Nachfolge von Ch.M.Widor, Marcel Dupré und J.J Grunenwald Titularorganist in St. Sulpice, Paris. Dieses Amt hat er auch heute noch inne. Nach Professuren in Straßburg und an der Hochschule Saarbrücken 1988-1995 ist er seit 1995 Professor für Orgelspiel an der Hochschule in Frankfurt am Main. Zahlreiche CD, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (ZDF, 3Sat, BBC, Video film Dallas Texas u.a.) sowie seine Funktion als Jury-Mitglied in bedeutenden Wettbewerben erweitern seine umfangreiche Tätigkeit. Daniel Roth ist auch Mitglied der französischen Staatl. Kommission für historische Orgeln und erhielt für seine Verdienste bereits viele Preise und Ernennungen wie „Officier de l´Ordre des Arts et des Lettres“ und „Honorary of the Royal College of Organists England“ sowie 2003 den Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung und erst jüngst im Jahre 2006 den Preis des „Festivals Europäische Kirchenmusik“ in Schwäbisch Gmünd. üWir hatten darber berichtet. Bitte hier anklicken.

Zahlreiche Kompositionen Daniel Roths für Orgel, Chor, Orchester und andere Besetzungen sind bei führenden Verlagen erschienen.

Markus Grohmann, Kirchenmusikdirektor, im Februar 2007

Besuch aus England auf der Orgel

Am vergangenen Montag war erneut ein Besucher aus England zu Gast, um unsere restaurierte Walcker-Orgel zu besichtigen. Prof. David Sanger aus Wells hatte zuvor Termine in Stuttgart wahrzunehmen und ließ sich den Tipp, vor dem Abflug in Echterdingen nach Neuhausen zu schauen, nicht entgehen. Prof. Sanger verabschiedete sich mit den Worten: „I´m very, very impressed!“.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 22. Februar 2007

Jahresversammlung des Förderkreises

Knoten im TaschentuchBitte vormerken: Am Mittwoch, 21. März, 20.00 Uhr, findet im Gemeindehaus die Jahresversammlung des „Orgelförderkreises – Kirchenmusik und Konzerte Neuhausen“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen u.a. Rückblick und Ausblick der Aktivitäten des Förderkreises.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 15. Februar 2007

SWR4-LogoKonzertreihe wird bei SWR 4 vorgestellt

Die SWR-Redakteurin Verena Neuhausen informierte sich über die Walcker-Orgel und die Konzertreihe 2007Kürzlich war SWR-Redakteurin Verena Neuhausen zugegen um sich über unsere Konzertreihe 2007 zu informieren. Nach Klangproben auf der Walcker-Orgel

befragte die Redakteurin Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann zum Konzept der diesjährigen Konzertreihe und zum Interpreten des 1.Orgelkonzertes, Prof. Daniel Roth aus Paris, der die Reihe am 25.März eröffnen wird. Gesendet wird ein Konzerttipp hierzu voraussichtlich in der Sendung „Morgenläuten“ am Sonntag, 11. Februar 2007, 8-9 Uhr auf SWR 4.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 1. Februar 2007

Titelblatt-Programm-2007-20Faltblatt zur Konzertreihe 2007

Für alle Interessenten liegen in unserer Pfarrkirche, im Pfarrbüro sowie in verschiedenen Neuhäuser Geschäften die neu gedruckten Faltblätter zur Konzertreihe 2007 aus. Machen Sie reichlich Gebrauch davon. Das Format ist so gewählt, dass die Information auch in einem normalen Briefkuvert an Bekannte und Freunde zum einfachen Posttarif verschickt werden kann.

Das Faltblatt kann unter diesem Link downgeloaded werden.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 1. Februar 2007

Besuch aus Polen

Michael Markusczevsky, Organist an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Warschau sowie Orgelbaumeister Olgierel Nowakowski bei der Orgelbesichtigung in NeuhausenAm vergangenen Montag waren Michael Markusczevsky, Organist an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Warschau sowie Orgelbaumeister Olgierel Nowakowski zur Orgelbesichtigung in Neuhausen extra von Warschau eingeflogen. In der Warschauer Kirche steht ebenfalls die Restaurierung einer romantischen Orgel bevor und die Besucher interessierte vor allem die Intonation unserer original erhaltenen Walcker-Register. Beeindruckt vom Gesamtkonzept der Restaurierung, auch des Spiegel-Orgelpositivs, reisten beide am Abend weiter. Den Tipp, sich unserer Neuhäuser Orgeln genau anzusehen erhielt Organist Markusczevsky von Professor Bossert, der ja bei uns letztes Jahr im Rahmen der Max Reger-Konzerte konzertiert hat.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 1. Februar 2007ß

Titelblatt-Programm-2007-20Faltblatt zur Konzertreihe 2007

Für alle Interessenten liegen ab sofort in unserer Pfarrkirche, im Pfarrbüro sowie in verschiedenen Neuhäuser Geschäften die neu gedruckten Faltblätter zur Konzertreihe 2007 aus. Machen Sie reichlich Gebrauch davon. Das Format ist so gewählt, dass die Information auch in einem normalen Briefkuvert an Bekannte und Freunde zum einfachen Posttarif verschickt werden kann.

Sitzung des Leitungsteams

Das Leitungsteam trifft sich zur Sitzung am Mittwoch, 24. Januar, 20.00 Uhr in der Cäcilienklause des Gemeindehauses. Thema sind  u.a. die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am  Mittwoch, 21. März 2007 sowie die Vorbereitung des ersten Konzertes mit dem bekannten Pariser Professor Daniel Roth am 25.März in unserer Pfarrkirche.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 18. Januar 2007

Pressemitteilung

Konzert des Jugendsingkreises Neuhausen

“The Best of Jusi” – Chor präsentiert seine Highlights der letzten Jahre

Der Jusi im Jahre 2004, beim Konzert Misa de Solidaridad.Neuhausen auf den Fildern. Am Sonntag, 28.Januar 2007, 18.00 Uhr, Pfarrkirche St.Petrus und Paulus, gibt der Jugendsingkreis St. Peter und Paul Neuhausen begleitet von seiner Band ein Konzert mit geistlicher Popularmusik. Es erklingen darin Lieder, Spirituals und Chorstücke aus religiösen Musicals von Peter Janssens, Thomas Gabriel, Markus Grohmann und andere. Auch einen Mitsingblock für die Konzertbesucher wird es geben. Die Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann. Der Eintritt ist frei – um Spenden für die nächste Chorfreizeit wird am Ausgang gebeten.

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 18. Januar 2007

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